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NEUES ARCHITEKTUR-ARCHIV FÜR SEHENSWÜRDIGKEITEN

Neues Architektur-Archiv für Sehenswürdigkeiten

 

Fotos waren gestern – heute gibt es 3D. Die räumliche Darstellung von architektonisch interessanten Gebäuden haben sich Marco Lachmann (35) und Alexander Andrejew (30) zur Aufgabe gemacht.

Die beiden Geschäftsführer von „visualtektur“ bauen unter www.sight3d.com ein Architektur-Archiv auf. „So etwas gibt es noch nicht. Und wenn, dann beschäftigen sich die meisten mit moderner Architektur und sind zudem noch kostenpflichtig“, erzählt Lachmann.

Kernstück sind die 3D-Animationen einzelner Gebäude. Derzeit sind es rund 70. „In diesem Jahr kommen sicher noch einmal 100 dazu“, sagt Alexander Andrejew. Passend zur Kulturhauptstadt 2010 zeigen die beiden momentan vor allem Bauwerke aus dem Ruhrgebiet.

Gegründet wurde visualtektur Ende 2007. Firmenadresse ist mittlerweile die B1st Software-Factory an der B1. Die Diplom-Ingenieure kennen sich vom Studium an der FH Dortmund. Ihre Spezialität: Visualisierung von Bauwerken – vor allem in 3D. Und so kam ihnen auch die Idee zur Internetplattform.

Wie aber entstehen die räumlichen Bilder? „Wir gehen vor Ort und nehmen Referenzmaße. Dann entwickeln wir mit einer speziellen Software die maßstabgetreue Darstellung des Gebäudes“, erklärt Alexander Andrejew.

Grundlage für die 3D-Bilder sind außerdem Fotos, die über das Aussehen des Gebäudes Auskunft geben. Der Vorteil für den Betrachter: Er sieht die Sehenswürdigkeiten ohne störende Umgebungsbebauung.

Und er kann auch Ansichten betrachten, die es nicht auf Foto zu sehen gibt. „Von Notre Dame in Paris gibt es etwa nur Fotos vom Hauptportal. Bei uns wird man sogar Seiten- und Hinteransichten sehen können.“

„Irgendwann wird die Plattform sicher sogar für die Touristik-Branche interessant“, denkt das Duo an die Zukunft. Doch jetzt wird das Angebot erst einmal tüchtig bestückt. Einige Dortmunder Gebäude wie der U-Turm, die Marien- und Petrikirche, das Stadttheater und die Bibliothek gibt es bereits zu sehen, »gl